Chille EN KÖLLE

Kölsch für Weltbürger- Mundart mal anders

 Das Weihnachtsprogramm

 

Nur im Glas ist Kölsch kühl.

Bei der Trompeterin, Flügelhornistin und Sängerin Susanne Riemer klingt es warm, heimelig und gemütlich.

Einfach perfekt für die kalte Jahreszeit.

 

 

Bekannte Christmas-Songs wie Let it snow, Rudolph, the rednosed Reindeer,  und I´m dreaming of a white Christmas erklingen beschwingt mit frischen kölschen Texten. Ebenso werden Kölner Originale überraschend anders interpretiert.

 

 

Bei der musikalischen Reise in das weihnachtlich geschmückte Köln wird es jedem warm ums Herz: Ein Duft von Zimt und Nelken liegt spürbar in der Luft.

 

Susannes Trompete klingt leise, manchmal wie ein Flöte, manchmal erzählend wie ein kleiner Gnom. 

Musik und Moderation ergänzen sich zu einer sehr persönlichen Mixtur,  deren jazzige Herkunft hier und da elegant swingend aufblitzt.

 

Für die musikalische Leichtigkeit des Programms sorgt auch der Duo-Partner Wilhelm Geschwind, der eine meisterliche Oneman-Rhythmus-„Gruppe“ ist (Gitarre mit tiefer gestimmten Bass-Saiten, Fußpercussion). Der klassisch ausgebildete Musiker legt souverän das Fundament, auf dem Susannes Stimme und Trompetenspiel brilliert. 

 

 

 

 

 

Das Mundart-Programm 2022


 Susanne gibt poppigen Harmonien und südamerikanischen
Rhythmen, Stevie Wonder und Nina Simone
eine Heimat im Rheinland. Aus „Isn‘t she lovely“ wird
„Ös er nit doll“, „My Baby just cares for me“ heißt jetzt
„Meh Leevje“. Und wären Burt Bacharachs Vorfahren
(und er selbst natürlich) in dem gleichnamigen kleinen Ort am Rhein geblieben, hieße einer seiner berühmtesten Hits wohl „Räändröppche dröppe op meh Köppche“.

 

Ob als Kurzauftritt von 25-60 Minuten oder als abendfüllendes Konzert, mit charmanten Moderationen geleitet das Duo schlagfertig, witzig und niveauvoll durch den Auftritt.

 

Susanne ergänzt das abendfüllende Programm mit eigenen kölschen Songs wie zum Beispiel „Schuh-Blues“ , „Et is ad widder uselich“, „E kleen Leedche vum Jlöck“ oder natürlich „Chille en Kölle“. So fügt sich das ganze Programm zu einer sehr persönlichen Mixtur aus Soul, Bossa Nova und Pop, deren jazzige Herkunft hier und da elegant aufblitzt.

 

 

 

 

Seit 2018 schreibe ich einige Stücke auf Mundart, genauer gesagt auf Badorfer Platt: An einem regnerischen kalten Tag im April 2018 saß ich am Klavier, schaute in den triefnassen Garten und dachte, dass ich eigentlich dringend anfangen sollte, das Unkraut in Schach zu halten und mal zu gucken, was alles schon so austreibt. Aber es war einfach zu uselich, wie man bei uns sagt.  

Et is ad widder uselich und das Stück nahm seinen Lauf, ich sah mich auf einmal in dem  großen Garten meiner Tanti, meiner Tagesmutter aus Badorf,  bei der ich die meisten Vormittage bis zu meiner Einschulung verbrachte und das Platt schlich sich automatisch in den Text.

Bei meiner Tanti hörte und lernte ich auch das Badorfer Platt, und ich liebe bis heute den gesanglichen und charmanten Klang dieser Färbung des Ripuarischen, der oft deutlich anders ist als das Kölsche, das natürlich selbst auch in unzähligen Facetten daher kommt.

 

Als ich merkte, dass ich ganz anders komponiere, wenn der Text auf Mundart entsteht, habe ich mich bewusst mit vielen für  mich komplexeren Themen auf platt auseinandergesetzt, da sie dadurch textlich und kompositorisch eine gewisse Leichtigkeit bekommen.

 So sind Lieder über das Älterwerden, über den meckernden Gasmann,  über das alltägliche Glück und über mein lustiges Berufsleben als Jazztrompeterin entstanden.

 

 

 

Alle Aufnahmen sind  von Klaus Genuit im Hansahaus Studio in Bonn aufgenommen, live und ohne Overdubs.